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Meine Bibliothek ist stark geschrumpft – und es war ganz leicht

Ich habe das Thema Bücher hier nun schon einige Male angesprochen. Für mich sind sie sehr wichtig. Da steckt so viel Unterhaltung und Wissen drin, dass ich sie aus meinem Leben nicht wegdenken kann. Und nun habe ich zwischenzeitlich mal ein bisschen ausgemistet. Es war gar nicht so schwierig, wie ich dachte.

Von 500 auf 100

Ich habe nie gezählt, wie viele Bücher ich habe und ich kann das auch nicht schätzen, denn längst nicht alle Bücher, die ich gelesen habe, besitze ich noch. Aber ich kann sagen, dass ich in den letzten Wochen etwa ⅘ davon weggegeben habe. Oder noch weggeben werde. Manche liegen noch zur Abholung bereit, ich habe mich aber bereits von ihnen getrennt. Und es war wirklich nicht schwierig.

Ein Gedanke zählt

Beim Aussortieren bin ich einem einfachen Gedanken gefolgt. Würde ich dieses Buch erneut lesen? Und siehe da, bei den meisten kann ich diese Frage mit einem Nein beantworten. Damit ist der Grundstein gelegt, um das Buch weiterzugeben. Und genau so habe ich das gemacht. Einige wenige Bücher würde ich nicht unbedingt erneut lesen, möchte sie aber dennoch nicht hergeben, weil es Lieblingsbücher* sind. Das ist ok, damit kann ich leben. Aber der größte Teil war echt spannend, als ich ihn gelesen habe. Bloß gibt es noch so viele andere Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, die ich auch irgendwo unterbringen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein bekanntes Buch erneut lese, wenn doch so viele neue Bücher gelesen werden wollen, ist ziemlich gering. Und dann kann ich notfalls ein neues Exemplar kaufen oder leihen und muss nicht wegen diesen paar Tagen jahrelang meine eigene Ausgabe aufbewahren.

Ich mag meinen neuen eReader

Ich habe mir in der Zwischenzeit außerdem einen eReader zugelegt. Der hatte bereits große Auswirkungen auf mein Leseverhalten. Denn durch ihn kann ich wieder mehr Bücher unkompliziert ausleihen und selbstverständlich viel Platz sparen. Obwohl das kleine technische Gerät nicht nach Papier und Druckerschwärze riecht, habe ich schnell seine Vorzüge erkannt. Die Nachttischlampe bleibt aus, ich schalte einfach die Hintergrundbeleuchtung des tolinos ein. Das ist viel angenehmer beim nächtlichen Lesen. Und ich kann mir die Bücher, die ich eben doch noch mal lesen möchte, problemlos runterladen. Ich kann auch die Schrift vergrößern, wenn die Augen schlechter werden. Es hat sich schon bewährt, diesen eReader gekauft zu haben und mir sehr dabei geholfen, meine Bücher auszumisten. Das hat mich selbst überrascht. Aber es ist eben notwendig, wenn man in ein Tiny House wechselt. Bisher musste erst ein Bücherregal dran glauben. Das andere wird etwas schwieriger auszusortieren sein. Hier sind nämlich die begehrteren Bücher untergebracht. Aber auch das schaffe ich.


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