· 

Ein erster Grundriss

Ich denke, es wird Zeit für eine erste Entwurfszeichnung. Immerhin habe ich schon über einige Dinge wie den Kühlschrank, die Toilette, das Loft und das Klavier ausführlich berichtet. Nun wird es Zeit, meine Gedankengänge optisch darzustellen.

Der erste Grundriss ist nicht unbedingt der letzte

Es handelt sich hier um meinen ersten Grundrissentwurf* und wir können wohl alle davon ausgehen, dass es nicht der letzte sein wird. In jedem Fall ist es einer, der in der Theorie funktioniert. Also wollen wir ihn uns mal näher ansehen.

Das Mini Tiny House ist 4,5 m x 3,3 m groß, was zu einer Bruttogrundfläche von 14,85 m2 führt. Bei einer Wandstärke von 20 cm bleiben innen 11,89 m2 übrig, die als Nutzfläche gelten. Ein Teil des Häuschens wird innen abgegrenzt, sodass ein 1,5 m x 1,7 m großes Badezimmer entsteht. Der Rest des Raumes gleicht somit einem L und bringt alles unter, was ich brauche.

Das Badezimmer

Im Badezimmer kann ich bei diesem Grundriss eine Dusche, eine Trockentrenntoilette und ein Waschbecken unterbringen. Ich habe mich noch nicht entschieden, welche Tür sich am besten eignen würde, deswegen habe ich lediglich den Durchgang eingezeichnet. Eventuell könnte eine Falt- oder Schiebetür infrage kommen, vielleicht aber auch eine ganz gewöhnliche Schwingtür, die ins Badezimmer schwingt. In einer Ecke des Badezimmers ist Platz für eine Waschmaschine, einen Trockner oder einen Schrank zur Aufbewahrung. Außerdem hilft ein Fenster dabei, den kleinen Raum möglichst gut zu lüften.

Der Koch-, Ess-, Wohn- und Arbeitsbereich

Der Rest des Mini Tiny Houses gliedert sich in die übrigen Wohnbereiche. An der Nordwand befindet sich eine kleine Küche mit einer Spüle und einer Arbeitsplatte. Ein festinstalliertes Kochfeld ist nicht vorgesehen, um die Arbeitsplatte für Pizza- und Keksteige uneingeschränkt nutzen zu können. Ein kleiner Klapptisch gegenüber der Küche dient als Essplatz und kann bei Bedarf in den Raum gestellt werden, sodass nicht nur mehr Personen Platz finden, sondern auch mehr Arbeitsfläche entstehen kann.

Das Klavier findet an der Wand zum Badezimmer Platz. Darüber bleibt genügend Raum für Regale. An der Südseite steht ein Bettsofa, welches tagsüber als Sofa und nachts als Bett fungiert. Es bildet zur Westseite hin eine Nische, in welche ein kleiner Schreibtisch passt. Auch hierüber lässt sich ein Regal zur Aufbewahrung anbringen. Hinter dem Schreibtisch wiederum ist erneut Platz für einen Schrank oder ein Regal. Die Haustür, die nach außen geöffnet wird, trennt den Wohn- und Arbeitsbereich von der Küche und dem Badezimmer ab und sorgt gleichzeitig durch integriertes Glas für Helligkeit.

Warum ich diesen Grundriss so mag

Dieser erste Grundriss ist tatsächlich nicht der erste, den ich gezeichnet habe. Es ist bisher jedoch noch keiner der anderen Versuche an ihn herangekommen. Nirgendwo bringe ich meinen Schreibtisch* auf eine Art unter, dass ich ihn gar nicht von überall sehen kann. Auch das Klavier findet längst nicht in jedem Grundrissentwurf einen Platz. Einzig das Badezimmer erscheint mir immer wieder ein bisschen zu groß. Aber dies ist ja auch bloß der erste Grundriss, der mir wirklich gut gefällt. Wer weiß, welche Ideen mich noch so überkommen werden – und was ihr dazu sagt.


*Bei diesen Links handelt es sich um Affiliate-Links zu amazon.de*.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0