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Wie groß kuss ein Kühlschrank sein?

Ich esse gerne und ich koche gerne. Es schmeckt nicht jedem, aber ich bin meistens sehr glücklich damit. Die Küche spielt bei mir im Mini Tiny House also eine größere Rolle, darf aber gleichzeitig nicht zu groß sein. Dafür ist nämlich kein Platz. Und da stellt sich dann die Frage, wie groß eigentlich der Kühlschrank sein muss.

Wohin mit dem Kühlschrank?

Während ich mir schon einen groben Küchenplan ausgedacht habe, der im Mini Tiny House umsetzbar ist, ist mir aufgefallen, dass ich bei den Unterschränken ein Problem habe. Unter der Spüle ist kein Platz für ein Elektrogerät. Dennoch brauche ich einen Kühlschrank und einen Ofen. Bei dem Platz, der mir die Küche bietet, geht das aber nicht einfach so, denn diese beiden müssten nebeneinander sein und das passt nicht. Ich möchte eine möglichst große Arbeitsfläche, damit ich auch mal einen großen Pizzateig ausrollen kann. Die Spüle darf also nicht in der Mitte sein, sondern muss an den Rand. Aber nicht ganz an den Rand. Einen gewissen Abstand zur selbigen brauche ich schon, sonst ist die Wand beim Spülen im Weg. Und schon bleibt bei den Unterschränken nicht mehr die Möglichkeit, zwei Elektrogeräte nebeneinander zu stellen. Eines hätte Platz. Gut, den Ofen kann man auch über der Arbeitsplatte anbringen, aber damit bin ich als eher kleiner Mensch nicht so glücklich. Für einen Hochschrank ist nirgendwo Platz.

Der Kühlschrank muss nach unten auf den Boden. Nirgendwo sonst ist Platz für ihn. Der Ofen soll nach unten, aber wenn dort der Kühlschrank ist, geht das nicht. Mensch, diese Spüle! Warum kann man den Platz darunter nicht sinnvoll für den Ofen oder den Kühlschrank nutzen? Da muss es doch was geben.

Und das gibt es.

Wie viel Platz brauche ich im Kühlschrank?

Es gibt tatsächlich sehr kleine Kühlschränke, die man unter der Spüle einbauen kann. Diese sind nur etwa 50 cm hoch, lassen also Platz für den Abwasserschlauch der Spüle. Und sie haben sogar ein Gefrierfach. Aber reicht der Kühlschrank dann aus? Da gibt es nur einen Weg, das herauszufinden. Was ist drin in meinem Kühlschrank? Ich kann das überraschend schnell beantworten. Ein Liter Pflanzendrink, ein paar Eier, ein bisschen Käse und Butter, etwas Tofu, vielleicht auch ein wenig Brotbelag aus Soja, hier und da mal Reste vom Mittagessen, ein paar Bundmöhren und Radieschen und gelegentlich ein paar Dinge, die ich davon auf Vorrat gekauft habe. Und dann natürlich die Tomatensoßeneiswürfel. Die sind wichtig. Und sie sind im Gefrierfach. Das ist alles. Mehr steckt nicht in meinem Kühlschrank.

Warum sollte ich dann einen normalgroßen Kühlschrank kaufen, wenn ich den Platz gar nicht brauche? Dieser kleine Kühlschrank reicht für mich vollkommen aus. Und damit findet der Kühlschrank unter der Spüle Platz und der Backofen kann ebenfalls in einem Unterschrank verstaut werden. Perfekt!

Alles mini im Mini Tiny House?

Wenn man nun aber schon am Kühlschrank so dermaßen spart, muss man dann in einem Mini Tiny House an allem so viel sparen? Nein, ich glaube nicht. Ich persönlich habe nicht viele Dinge im Kühlschrank, da kann ich also ruhig sparen. Kleiner Kühlschrank, weniger Kosten – sowohl in der Anschaffung, als auch im Betrieb. Satt werde ich trotzdem. Und dank eines Vorratsraumes im Haupthaus auf dem Grundstück, auf dem mein Tiny House stehen wird, kann ich trotzdem einen großen Kühlschrank für Vorräte nutzen, falls ich das möchte. Aber wo wenig Platz ist, da muss man sich eben genau überlegen, was einem wichtig ist und was man wirklich braucht. Und ich brauche einfach keinen großen Kühlschrank in der Küche. Aber ich brauche ein Klavier. Und das hat Platz im Mini Tiny House. Insofern muss man offensichtlich nicht an allem sparen, sondern eben nur an manchem.


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