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Rezension zu „Tiny House Floor Plans“

Wer ein Tiny House bauen möchte, muss sich gut überlegen, was er sich zu Weihnachten wünscht. Es könnte für das Tiny House am Ende zu groß sein. Ich habe mir dieses Jahr ein Buch gewünscht, welches mich bei der Planung meines Mini Tiny Houses unterstützen soll. Hier gibt es nun eine Rezension zu Michael Janzens „Tiny House Floor Plans“*.

Worum geht es?

Michael Janzen fasst in seinem Buch verschiedene Grundrisse für Tiny Houses zusammen. Er nutzt zehn verschieden große Tiny Houses und zeigt, wie man diese einrichten kann, welche Möglichkeiten es gibt und gleichzeitig auch, was eben nicht geht. Nicht jedes Tiny House hat dabei ein Loft. Ein Badezimmer, eine Küche und ein Schlafbereich sind jedoch immer vorhanden. Damit jeder weiß, was die Zeichnungen und Symbole bedeuten, war der Autor so freundlich, diese zu Beginn des Buchs zu erläutern. Ebenso finden sich dort einige spezielle Anmerkungen zu seinen Gedanken bei der Planung.

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Ich habe mir dieses Buch gewünscht, um Anregungen zu erhalten, wie mit einem so kleinen Grundriss wie meinem gearbeitet werden kann. Entsprechend war ich etwas enttäuscht, dass die Grundrisse mir wenig Neues zeigen konnten. Zwar bin ich auf den Geschmack eines quadratischen Häuschens gekommen, aber tatsächlich Neues hat mir das Buch nicht gezeigt. Auch hätte ich mir einige Bilder zu den fertigen Objekten gewünscht, selbst wenn es sich nur um am Computer erstellte Grafiken handelt. Stattdessen gibt es wirklich ausschließlich Grundrisse ohne Erläuterungen.

Empfehlen würde ich dieses Buch allen, die noch keine Idee haben, wie sie ihr Tiny House einrichten möchten und was überhaupt möglich ist. Wer sich darüber bereits im Klaren ist oder schon eigene Entwürfe hat, dem wird dieses Buch nicht weiterhelfen können.

Da „Tiny House Floor Plans“* vollständig auf Englisch geschrieben ist, sollte ich an dieser Stelle wohl erwähnen, dass in den wenigen Texten zu Beginn des Buchs nichts steht, was man unbedingt wissen muss. Ein Wörterbuch reicht völlig aus, um die Bedeutung der Symbole zu verstehen. Englischkenntnisse sind dafür nicht notwendig.

Hat sich das Buch für mich gelohnt?

Sagen wir so, ich habe mich sehr darüber gefreut und ich blättere sehr gerne darin. Es liefert mir Anregungen und Motivation. Aber Neues bietet es mir nicht. Es hat sich also gelohnt, bloß nicht auf die Art und Weise, wie ich es mir vorgestellt habe.


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