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Weihnachten in einem Tiny House – Dekoration

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Es wird kälter draußen, die Felder liegen im Nebel, die Tage werden kürzer und in den Supermärkten finden sich Weihnachtsangebote. Und damit beginnt die Zeit der Lichter, die den Dezember verschönern und die dunkle Zeit erhellen. Selbstverständlich darf auch in einem Tiny House die Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Bloß kann sie nicht so groß ausfallen, denn dafür ist nicht genügend Platz. Und wer will schon ständig den Weihnachtsbaum zur Seite stellen müssen, wenn er zur Toilette gehen möchte?

Nutze die Höhe deiner Räume

Ein großer Teil aller Tiny Houses hat hohe Decken. Ein Umstand, der nicht nur die Luft besser zirkulieren lässt, sondern für Offenheit sorgt. Aber dieser freie Raum über den Köpfen ist natürlich auch verschenkter Platz. Du kannst ihn nutzen, um deine Weihnachtsdekoration anzubringen. Lichterketten, Tannenzweige, Weihnachtsschmuck und vielleicht sogar der Christbaum finden dort ihren Platz. Ja, du hast richtig gelesen. Der Christbaum. Zumindest ein unechter Baum lässt sich dort aufhängen und an Heiligabend absenken. Das ist natürlich kein Muss, aber ein Kann. Wenn du unten keinen Platz dafür findest, dir deine Dekoration aber nicht ausreicht, dann ist die Decke und der freie Raum darunter ein guter Ort, um weitere Dekorationen anzubringen.


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Wichtel brauchen nicht viel Platz

Hast du schon mal einem Weihnachtswichtel einen Platz eingeräumt? Diese kleinen Mitbewohner sind sehr genügsam und brauchen nur wenig Platz. Seit einigen Jahren erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Und vor allem passen sie in ein Tiny House. Eine kleine Tür, kaum größer als ein Mauseloch, wird dazu auf dem Boden an eine Wand gestellt. Drum herum kannst du einen kleinen Wichtelgarten anlegen oder anderweitig kreativ sein. Eine kleine Dekoidee, die sich immer wieder verändern lässt und wenig Platz braucht. Vor allem Kinder erfreuen sich an den Mitbewohnern. Wenn du ihnen passende Wichtelgeschichten erzählst und deine Deko immer wieder ein wenig veränderst, wird Weihnachten für sie noch magischer.

Kleiner Adventskranz

Teelicht mit Stern
Bild von pixabay.com

Zur Adventszeit darf ein Adventskranz natürlich nicht fehlen. Doch ein gewöhnlicher Kranz nimmt viel Platz weg. Auch diesen kannst du geschickt unter die Decke hängen und absenken, wenn dir danach ist. Mit LED-Kerzen kannst du die Lichter sogar aus der Ferne einschalten.

Ein Adventskranz muss jedoch nicht immer klassisch aussehen. Vier Teelichter und ein Tannenzweig reichen schon. Oder du nutzt nur eine Kerze. Es gibt Adventskerzen, die in vier Abschnitte eingeteilt sind. Ist der erste Abschnitt abgebrannt, beginnt der zweite Advent. Es gibt so viele kleine und schöne Möglichkeiten, einen Adventskranz in einem Tiny House unterzubringen. Finde die Idee, die dir am besten gefällt.

Weihnachtsbaum mal anders

Wenn wir schon vom Adventskranz sprechen, darf natürlich der Weihnachtsbaum nicht zu kurz kommen. Wie schon gesagt, du könntest ihn an die Decke hängen. Vielleicht sogar falsch herum. Aber das ist dann in der Tat etwas speziell. Statt einem gewöhnlichen Baum kannst du auch einen Adventskranz mit einem Christbaum kombinieren. Es gibt Pyramiden, Holzbäume und viele andere Dekoartikel, auf denen du Kerzen anzünden kannst, und die gleichzeitig wie ein Baum wirken. Auch das Schmücken muss dabei nicht zu kurz kommen.

Möchtest du es lieber klassisch haben, bietet sich ein kleiner Weihnachtsbaum für das Tiny House an. Das dürfte klar sein. Kannst du ihn etwas erhöht stellen, wirkt er gleich viel größer. Auch ein Baum im Freien ist denkbar. Je nach Wetterlage kannst du dort sogar die Geschenke an Heiligabend darunter legen.

Überhaupt ist die Dekoration außerhalb des Tiny Houses etwas einfacher als drinnen. Lichterketten, Tannenzweige, Weihnachtsmänner, Rentiere, Christbaumkugeln und dergleichen finden auch vor dem Haus ihren Platz und erhellen die Dunkelheit.

Mini kann so schön sein

Weihnachtskrippe in Nussschale
© Miriam Müller

Wenn du denkst, dass kleine Dekoartikel nicht dein Stil sind, lass dich von den Möglichkeiten inspirieren. Vieles kannst du selbst herstellen und mit anderen Sachen kombinieren. Es muss nicht die große Weihnachtskrippe sein. Eine kleine Krippe in einer Nussschale, wie ich sie gebastelt habe, sieht auch gut aus. Sie ist übrigens ein schönes Geschenk für alle, die auf kleinem Raum wohnen. Auch die erwähnte Wichteltür braucht nicht viel Platz und du kannst sie sogar übersehen. Dennoch versprüht sie den Weihnachtsfunken auf liebevolle Art.

Es muss keine pompöse Weihnachtsdekoration sein und sie muss auch nicht in großem Stil überall im Haus hängen. Weniger ist selbst an Weihnachten meist mehr. Vor allem Kerzen sind es, die die Weihnachtszeit zu dem machen, was sie auszeichnet und gemütlich macht. Und sowohl Stabkerzen als auch Teelichter brauchen wenig Platz. Setze sie gekonnt in Szene und verteile sie im Tiny House, um überall ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Und vergiss die Kekse nicht!

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