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Wohnen auf dem Campingplatz – Geht das überhaupt?

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Vor einigen Wochen habe ich mich recht ausführlich der Stellplatzfrage für Tiny Houses gewidmet. Nur am Rande habe ich dabei Campingplätze als eine Möglichkeit genannt. Und das aus gutem Grund. Denn auf einem Campingplatz zu wohnen, sorgt für sehr viel Gesprächsstoff. Geht das wirklich? Und was kostet es? Warum raten so viele davon ab? Bin ich mit einem schicken Tiny House überhaupt noch ein echter Camper? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in diesem Blogbeitrag.

Inhaltsverzeichnis

Grundsätzliches zu den Besonderheiten eines Tiny Houses

Ein Tiny House ist einfach ein Hingucker. Selbst wer sich seit Jahren schon damit befasst, sie selbst baut oder hunderte davon gesehen hat. Jedes mal auf’s Neue geht ein Kribbeln durch deinen Körper und erfüllt dich mit Freude, Interesse und Neugier. Wem gehört das kleine Haus? Wie sieht es wohl innen aus? Wo wird es stehen? Genau diese Fragen stellen sich auch Campingplatzbetreiber, denn im Gegensatz zu einem Wohnwagen sieht ein Tiny House völlig anders aus.

Die Optik des Tiny Houses

Auf einem Campingplatz findest du in erster Linie Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen. Gelegentlich gibt es auch Chalets, Hütten oder Mobilheime. Tiny Houses hingegen sind noch zu neu, um auf jedem Campingplatz vertreten zu sein. Sie sind noch nicht mal in jeder Stadt und auch nicht in jedem deutschen Landkreis vertreten. Kein Wunder also, dass manch einer bei diesem eleganten Haus, das oftmals auch noch auf Rädern gebaut wurde, misstrauisch wird. Es passt nicht in das Gesamtbild eines Campingplatzes. Darum musst du immer damit rechnen, dass man dich genau beobachtet, dir auf die Finger schaut und sehr viele Nachfragen stellt, wenn du dein Tiny House als Wohnsitz auf einem Campingplatz nutzen möchtest. Stört dich das, ist diese Lösung für dich eher nicht geeignet.

Die Größe des Tiny Houses

Wohnwagen und Tiny House
Bild von Stéphane CHADOURNE auf Pixabay

Ein weiterer wichtiger Punkt, den du schnell vergessen kannst, ist die Größe eines Tiny Houses. Im Normalfall ist es höher als ein gewöhnlicher Wohnwagen. Meist ist es zudem auch länger und eventuell sogar breiter. Solange du dich an die geltenden Regeln der StVZO hältst, spielt das keine Rolle. Auf einem Campingplatz sind große „Gebäude“ allerdings nicht immer gern gesehen. Auf manchen haben sie schlichtweg keinen Platz, auf anderen gibt es festgelegte Größenvorgaben, innerhalb derer jedes Gefährt, das auf den Platz rollt, sich bewegen muss.

Die persönliche Einschätzung des Platzwartes

Und dann wäre da noch der Betreiber des Campingplatzes beziehungsweise der Platzwart. Dieser kann nach Lust und Laune Gäste abwimmeln, wenn er das will. Meistens passiert das nicht, denn du und dein Tiny House bringen Geld ein. Aber trotzdem kann es passieren, dass du rein rechtlich auf einem Campingplatz stehen dürftest, der Betreiber des Platzes dich aber abweist. Sein Platz, seine Regeln. Du magst zwar eine Chance haben, wenn du dein Recht auf einen Stellplatz einklagst, empfehlen würde ich dir das aber nicht. Denn der Platzwart wird dich auf dem Kieker haben und dir das Leben schwer machen. Ja, auf dem Campingplatz gibt es auch merkwürdige Herangehensweise an gewöhnliche Situationen.

Grundsätzliches zum Wohnen im Tiny House auf dem Campingplatz

Ein Campingplatz ist grundsätzlich ein kurzfristiges Zuhause für Touristen, die mit mobilen Unterkünften wie Zelte oder Wohnwagen reisen. Es kann auch sein, dass der Campingplatz Unterkünfte zur Miete anbietet. Der Hauptaspekt liegt jedoch bei fast allen Campingplätzen darauf, dass die einzelnen Stellplätze nicht das ganze Jahr über von denselben Personen bewohnt werden. Aber es gibt Ausnahmen. Zum einen gibt es Dauercamping. Eine Form des Campings, bei dem meist ein Wohnwagen die meiste Zeit des Jahres auf einem Campingplatz steht, und seine Bewohner am Wochenende, an Feiertagen oder bei anderen Gelegenheiten dort für einige Nächte wohnen. Der Wohnwagen bleibt, die Bewohner gehen wieder. Auf solchen Campingplätzen ist das dauerhafte Wohnen nicht immer gestattet, aber es kommt häufiger vor. Ob du dort einen Erstwohnsitz anmelden darfst, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Andere Bundesländer, andere Regeln

Wie so oft, so geht aus auch beim Thema Wohnen auf dem Campingplatz in jedem Bundesland anders zu. Was in Baden-Württemberg grundsätzlich gilt, ist in Mecklenburg-Vorpommern unter Umständen verboten. Die Regeln sind dabei manchmal sehr ähnlich oder völlig verschieden. Ich will hier nicht alle Möglichkeiten aufschreiben, denn das würde niemand mehr lesen. Es sind zu viele Regeln mit Ausnahmen. Sieh einfach für dein Wunschbundesland im Baurecht nach.

Wo liegt der Campingplatz?

Neben den grundsätzlichen Regeln jedes Bundeslandes gibt es noch zwei weitere entscheidende Punkte, die du berücksichtigen solltest. Zum einen können einzelne Kommunen vom Baurecht abweichen, was die Sache keineswegs einfacher macht. Zum anderen spielt es eine Rolle, wo genau der Campingplatz liegt. Ist dieser offiziell Teil eines Wohn- oder Mischgebiets, können das Wohnen auf einem Campingplatz und die Anmeldung des Tiny Houses als Erstwohnsitz erlaubt sein. Das gilt auch, wenn der Campingplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem solchen Gebiet liegt.

Schwieriger ist das bei einem Sondergebiet. Hier ist das Wohnen meistens verboten. Und dennoch können die Gemeinden das Wohnen in diesen Gebieten genehmigen. In erster Linie dienen Campingplätze jedoch der Erholung und sollen deswegen nicht als Erstwohnsitz genutzt werden. Aber möglich ist es manchmal eben doch. Dir bleibt nichts anderes übrig, als einige Campingplätze abzuklappern und nachzufragen.

Die Regeln auf einem Campingplatz

Frau schläft
Bild von Ramiro Calace Montu auf Pixabay

Wie schon gesagt, ein Campingplatz dient in erster Linie zum vorübergehenden Wohnen und Erholen. Entsprechend wird dort besonderen Wert darauf gelegt, dass genau das möglich ist. Randalierer, Partylöwen und zugemüllte Außenbereiche einzelner Wohnwagen sind nicht gern gesehen. Was sich nach einer Idylle anhört, kann dir aber schnell zu Kopf steigen, wenn du dort das ganze Jahr über wohnst. Immerhin hast du ein Eigenheim und willst sicher auch deine eigenen Regeln aufstellen dürfen.

Ruhezeiten sind auf Campingplätzen ein Muss

Besonders extrem können Ruhezeiten auf dem Campingplatz sein. Ich kenne keinen Campingplatz, bei dem es keine Nacht- und Mittagsruhe gibt. Und diese Zeiten müssen eingehalten werden. Wer tagsüber ohnehin etwas unternimmt beziehungsweise zur Arbeit geht, dem wird das nicht schwer fallen. Wenn man samstags jedoch mal den Rasen mähen will oder ein neues Regal im Tiny House aufhängen möchte, dann ist das nur zu gewissen Zeiten gestattet. Und es ist erstaunlich, wie sehr diese lärmenden Tätigkeiten, ja sogar das Lachen und Weinen von Kindern, in diesen Ruhezeiten auffällt.

Ein gemütlicher Grillabend mit Freunden lässt sich wunderbar mit dem Leben im Tiny House vereinbaren. Doch meist muss ab 22 Uhr absolute Ruhe herrschen und auf manchen Plätzen müssen Gäste dann sogar den Campingbereich verlassen. Bei Dauerstellplätzen sind diese Regeln zwar oftmals nicht so streng, je nach Lage auf dem Campingplatz aber unter Umständen unausweichlich.

Dass auf etlichen Campingplätzen ein generelles Autoverbot herrscht, oder du lediglich zur An- und Abreise über den Platz fahren darfst, kommt noch hinzu. Je nachdem, wo du mit all deinen Einkäufen parken musst, kann der mehrfache Weg zu deinem Häuschen sehr lang und beschwerlich sein. Durch Regen, Matsch, Schnee und über unbefestigte Wege. Und nein, das ist nicht dasselbe wie ohne Aufzug im 6. Stock zu wohnen.


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Die Außengestaltung deines Tiny Houses

Ein weiterer großer Punkt ist die eingeschränkte Außengestaltung deines Tiny Houses und deines Gärtchens, sofern du eines anlegen darfst. Hierfür gibt es ganz klare Regeln, die jeder Campingplatzbetreiber selbst bestimmen kann. Auf manchen Plätzen musst du deinen Stellplatz einzäunen oder zumindest deutlich sichtbar von Wegen und angrenzenden Stellplätzen abtrennen. Auf anderen Campingplätzen ist genau das nicht erlaubt. Hier darfst du nicht mal ein Beet anlegen, um den Charakter des Campingplatzes nicht durch den einer Kleingartenanlage zu ersetzen. Mitunter kann dein Tiny House aufgrund seiner Dachform, Fensteranordnung oder seiner Fassadenfarbe abgelehnt werden.

Es klingt verrückt, aber zu all diesen Dingen gibt es auf fast allen Campingplätzen mit Stellplätzen zum Dauercamping Regeln. Lies sie genau durch und sieh dir unbedingt an, wie die Dauercamper diese Regeln umsetzen. Auf einigen Campingplätzen nehmen es die Betreiber nicht so genau mit der Einhaltung der Vorgaben. Frag bei den Campern nach. Erfahrungsgemäß geben sie gerne und ausführlich Auskunft. Bring also Zeit mit.

Der Betreiber und der Platzwart haben das Sagen

Du hast es sicher schon gemerkt, der Platzwart hat auf dem Campingplatz das letzte Wort. Ist deine Hecke zu groß, dein Gartenzwerg zu grell oder dein Tiny House zu unpassend, musst du gehen. Camping ist eine Disziplin mit eigenen Regeln. Ist der Platzwart glücklich, kannst du eine fantastische Zeit mit deinem Tiny House auf einem Campingplatz verbringen. Verscherzt du es dir jedoch ausgerechnet mit ihm oder ihr, wird deine Zeit dort vermutlich nicht sehr schön.

Was sich auf den ersten Blick nach Ordnung und vorausschauende Konfliktbeseitigung anhört, kann in der Praxis schnell zur Belastung werden. Besonders Stadtmenschen, die das Landleben nicht kennen, welches eine Vorstufe zum Wohnen auf dem Campingplatz darstellt, sind mitunter von all den scheinbar absurden Regeln verunsichert. Ausprobieren und mal für ein paar Wochen im echten Wohnwagen auf einem Campingplatz leben, bietet den besten Einblick in das, was auf dich zukommt.

Den Tourismus darfst du nicht unterschätzen

Touristen
Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Auf den meisten Campingplätzen, die Dauercamping und Kurzzeitcamping anbieten, sind genau diese Bereiche voneinander abgetrennt. Das liegt zum einen daran, dass es an manchen Standorten schwierig ist, an- und abzureisen, hängt aber auch mit dem sehr unterschiedlichen Charakter des Campings zusammen. Mal ehrlich. Würdest du ein Leben im Tiny House als Camping bezeichnen? Ich persönlich nicht. Auch dann nicht, wenn das Tiny House auf Rädern steht. Getrennte Bereiche für die beiden Formen des Campings haben ihre Vor- und Nachteile und darüber solltest du mal nachdenken.

Die Nachbarn kommen und gehen

Auf einem Campingplatz gibt es vor allem Touristen. Sie bleiben eine Nacht, ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen und reisen dann wieder ab. Neue Touristen kommen. Das ist zunächst mal sehr schön, denn du hast einen ständigen Wechsel an Personen, Nationalitäten und Unterkünften. Aber feste Nachbarn hast du je nach Stellplatz nicht. Ist die eine Familie mit den beiden strohblonden Kindern noch wahnsinnig nett, kann der nächste Camper ein sehr unangenehmer Nachbar sein, der noch dazu vier Wochen bleiben will. Sicher, das Problem kannst du in jeder Wohnung und in jedem Haus haben. Und es klingt toll, wenn die Nachbarn ständig wechseln und tatsächliche Problemnachbarn eben auch in absehbarer Zeit wieder verschwinden. Unterschätze aber nicht, dass du und auch deine Kinder auf diese Weise Freundschaften schließen können, und schon kurze Zeit darauf wieder Abschied nehmen müssen. Nicht jedem fällt das leicht. Feste Bekanntschaften und Freunde darfst du beim Wohnen auf dem Campingplatz auf keinen Fall vernachlässigen.

Ruhe in der Nebensaison, Lärm in der Hauptsaison

Der Unterschied zwischen Winter und Sommer in Deutschland ist dir bekannt. Vor allem die Temperaturen sind anders. Aber auch der ständige Aufenthaltsort und die Geräusche verändern sich. Genau das passiert auf einem Campingplatz in gewaltigem Ausmaß. In der Nebensaison ist es verhältnismäßig ruhig. Es sind weniger Menschen auf dem Platz, du bist vielleicht sogar ganz alleine, und nur ein paar Angestellte sehen nach dem Rechten.

In der Hauptsaison hingegen findest du keine Ruhe. Das Schwimmbad ist überfüllt, überall sind Hunde und deren Hinterlassenschaften räumt leider nicht jeder Hundehalter weg. Müll liegt in der Natur, es ist laut und wenn deine Kinder mal schaukeln wollen, ist keine Schaukel frei. Das kann so sein. Je nach Campingplatz ist das mal mehr und mal weniger schlimm. Aber es kommt vor. Und es kann nerven, wenn du morgens beim Bäcker auf dem Platz ewig lange anstehen musst, obwohl für dich ein normaler Arbeitstag ansteht, und die anderen echten Camper, die Urlaub machen, einfach viel zu früh aufstehen, statt ihren Urlaub zu genießen und auszuschlafen. Ein Umstand, der im Sommer übrigens normal ist, denn ein gewöhnlicher Wohnwagen heizt sich auch in der Morgensonne schon stark auf und treibt die Camper aus ihren Betten. Das nur als Hinweis, falls du dich fragen solltest, warum die so früh aufstehen.

Kosten für einen Dauerstellplatz

Hast du eine Ahnung, wie teuer es ist, ein Tiny House als Erstwohnsitz auf einem Campingplatz zu nutzen? Grobe Vorstellungen hast du sicher. Ich kann dir auch hier wieder keine verbindliche Auskunft geben, denn jeder Campingplatz hat seine eigene Gebührenordnung. Aber eine grobe Übersicht bekommst du von mir.

 

Kosten für einen Stellplatz: jährlich zwischen 800 € und 2.000 €

 

Kosten für die Nutzung öffentlicher Bereiche (Sanitäranlagen, Wege, Schwimmbad etc.) jährlich zwischen 100 € und 500 € (auch wenn du sie nicht nutzt)

 

Gesamtkosten für ein Jahr wohnen auf dem Campingplatz: zwischen 900 € und 2.500 €

 

Kosten für Müll, Strom, Gas, Wasser, Abwasser und dergleichen sind hier nicht mit eingerechnet.

 

Du kannst also auf einem Campingplatz deutlich günstiger wohnen und im Jahr sogar weniger Stellplatzmiete bezahlen, als monatliche Miete für eine Wohnung. Aber du musst natürlich die Kosten für dein Tiny House berücksichtigen, wenn du einen fairen Vergleich machen willst.


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Lies nach, sieh nach, frag nach

Du hast nur eine Wahl, um einen Campingplatz als Erstwohnsitz für ein Tiny House zu finden, und dort legal das ganze Jahr über wohnen zu dürfen: Du musst alle Campingplätze, die für dich persönlich infrage kommen, ansehen und dort genau nachfragen. Bloß weil ein Platz im Internet gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass er dir in natura auch noch gefällt. Und du solltest deine Bedingungen vielleicht etwas anpassen. Ein eigener Supermarkt auf dem Campingplatz, ein Schwimmbad und ein Badesee, dazu noch ein Fahrradverleih und ganzjährige Ruhe wirst du nirgendwo finden. Denn was dich anspricht, spricht auch Kurzzeitcamper an. Und damit gibt es einige Wochen im Jahr, an denen du diese Ruhe eben nicht haben kannst.

Auch wenn sich dieser Beitrag recht negativ anhört, so solltest du dem Wohnen auf dem Campingplatz keinen Riegel vorschieben. Ich wollte bloß verdeutlichen, was du erwarten kannst. Denn ich habe den Eindruck, viele Tiny House Bauer und Besitzer kennen die Gepflogenheiten auf einem Campingplatz einfach nicht, und haben völlig falsche Vorstellungen, was sie dort erwartet. Darum kann ich jedem nur empfehlen, sich einen Wohnwagen zu mieten oder zu leihen, und das Camping einfach mal auszuprobieren. Natürlich sieht das Wohnen im Tiny House anders aus, aber der Standort ist derselbe. Ein Campingplatz eben. Und Camper sind eigenwillige, meist freundliche und sehr interessante Menschen. Ich darf das sagen. Ich zähle selbst dazu. Und ich liebe es!


Beitragsbild von HarryStueber auf Pixabay 

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